RIGK-G(efahrstoff)-SYSTEM

für gebrauchte und restentleerte Kunststoffverpackungen schadstoffhaltiger Füllgüter.

Für Abfüller und Vertreiber schadstoffhaltiger Füllgüter, die einen Zeichennutzungsvertrag (Lizenzvereinbarung) mit RIGK abschließen, übernehmen wir die Rücknahme und Verwertung der Kunststoffverpackungen. Die Verpackungen sind hierfür mit dem RIGK-Zeichen und einer zugeteilten Zeichennutzer-Nummer zu kennzeichnen.

Das RIGK-Zeichen signalisiert industriellen und gewerblichen Endverbrauchern die kostenlose Abgabemöglichkeit restentleerter Verpackungen schadstoffhaltiger Füllgüter an einer der bundesweiten RIGK-G-Annahmestellen.

Welche Kunststoffverpackungen werden zurückgenommen?

Über das RIGK-G-SYSTEM werden Kunststoffverpackungen schadstoffhaltiger Füllgüter zurückgenommen, die aufgrund ihres Füllgutes nach dem Gefahrstoff- und/oder nach dem Gefahrgutrecht und/oder nach GHS kennzeichnungspflichtig sind. Von der Rücknahme ausgeschlossen sind Verpackungen mit Gasen, explosiven, infektiösen und radioaktiven Stoffen.

Beispiele für Verpackungstypen

Folien
  • Foliensäcke
  • Innensäcke für Feststoffe
  • Verbundfoliensäcke (> 50 % Kunststoff)
Flexible Schüttbehälter
  • Flexible IBC (Big Bags)
  • Gewebesäcke
Papiersäcke
  • Papiersäcke mit REPASACK-Zeichen
Hohlkörper
  • Flaschen
  • Eimer
  • Kanister
  • Fässer

Übersicht Verwertungsfraktionen

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Energetische Verwertung

Die zurückgenommenen Schadstoffverpackungen werden energetisch verwertet. Dabei wird die in den Kunststoffen enthaltene Energie zur Erzeugung von Strom, Dampf und Fernwärme genutzt. RIGK stellt sicher, dass alle ausgewählten Anlagen über die notwendigen gesetzlichen Genehmigungen verfügen und die Voraussetzungen der energetischen Verwertung im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG.) erfüllen.

 2nd International Recycling Forum

RIGK und EPRO laden zum
2nd International Recycling Forum vom 26. bis 28. April 2017 nach Wiesbaden ein. Fokus: Recycling von Agrarkunststoffen. Neu: Aktuelle politische Themen des Kunststoffrecyclings im Allgemeinen.

Chile nähert sich dem Recycling

Des Gesetz über die erweiterte Herstellerverantwortung (REP) in Chile ist in Kraft getreten. 

20 Jahre PAMIRA

Freiwilliges Rücknahmesystem für Pflanzenschutzmittel-Verpackungen ist heute fest in der Landwirtschaft etabliert.

Die European Plastics Goup unterstützt Innovationen

 

Der diesjährige EPRO-Wettbewerb für das beste Produkt und Design aus recyceltem Kunststoff ist eröffnet. Die Teilnahme am Wettbewerb ist bis zum 25. November 2016 möglich und kostenfrei. 

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